Welche Eigenschaften muss ein guter Unternehmer mitbringen? Und schließen sich Erfolg und verantwortungsvolles Handeln aus? Im Projekt »Responsible entrepreneurs« gehen Schülerinnen und Schüler aus Frankreich, Italien, Polen und Tschechien diesen Fragen nach und stellen ihr eigenes unternehmerisches Potenzial auf die Probe. Sie versetzen sich selbst in die Lage von Unternehmern und gründen virtuelle Firmen in internationalen Teams. Perfekt in den betriebswirtschaftlichen Unterricht integriert bereitet das Projekt vom Businessplan bis zum Marketingkonzept lebensnah auf die berufliche Realität in internationalen Firmen vor.
Die Jury meint:
»Das inhaltlich anspruchsvolle und sehr aktuelle Projekt rückt die Schülerinnen und Schüler mit zahlreichen Beteiligungsmöglichkeiten konsequent in den Mittelpunkt und fördert wichtige berufsrelevante Fähigkeiten. Das Potenzial digitaler Medien – sowohl zur Unterstützung der pädagogisch-didaktischen Arbeit wie auch der Zusammenarbeit zwischen Projektbeteiligten verschiedener Länder – wurde dabei hervorragend genutzt.«
In der ersten Maiwoche sind die Projekt-Schülerinnen und -schüler morgens nicht in den Einsatzbus zur KII gestiegen, sondern mit der Bukarester Metro zum Liceul Teoretic Nichita Stănescu gefahren, um dort gemeinsam mit ihren rumänischen und bulgarischen Mitschülern am Erasmus+-Projekt „Becoming a multicultural European“ zu arbeiten. Unter der Leitung der begleitenden Lehrerinnen Frau Hansen und Frau Sendtko hatten sie vorab im Internet zur gemeinsamen Geschichte der Migration in den beteiligten Ländern Bulgarien, Deutschland und Rumänien recherchiert. Auf dem Arbeitstreffen wurden die Ergebnisse präsentiert.
Am Mittwochnachmittag, den 10. Mai, machte sich die G11b auf den Weg in den Ratssaal der Stadt Hagen, um sich im Wettbewerb gegen drei andere Klassen dieser Frage zu stellen. Zu der Veranstaltung hatte das EUROPE DIRECT Büro eingeladen.
Im Ratssaal bekamen alle Schülerinnen und Schüler kleine Abstimmungsgeräte. Ähnlich wie bei Günther Jauchs Quizshow konnte man aus acht Themengebieten eine Auswahl treffen. Dann hieß es schneller sein als die anderen und aus drei möglichen Antworten die richtige auszuwählen. Die Fragestellungen waren dabei durchaus anspruchsvoll und stellten eine echte Herausforderung für die Schülerinnen und Schüler dar. Ein Moderator führte durch die Veranstaltung und gab nach jeder Spielrunde noch viele interessante Informationen zu den einzelnen Themen. Für richtige Antworten gab es kleine Preise.
An der K II leben wir den europäischen Gedanken. Um uns dies bewusst zu machen, richten wir einmal im Jahr den Europatag aus – auch dieses Jahr wieder unter dem Dach der Hagener Europawochen in Zusammenarbeit mit dem EuropeDirect Büro Hagen. Hier wurde wieder einmal deutlich, dass die Schülerinnen und Schüler verschiedenster Nationalitäten wie selbstverständlich tagtäglich zusammenarbeiten und gemeinsame Ziele verfolgen. Ganz konkret wurde im Vorfeld ein Marketingprojekt zum Thema "60 Jahre Römische Verträge" veranstaltet (für mehr Infos bitte hier klicken), eine Ausstellung "Europa-Quiz" erstellt und am Europatag eröffnet.
Europas Vergangenheit und Zukunft, dass ist gerade jetzt ein mehr als aktuelles Thema. Migration und Integration, zusammen leben, das ist gerade auch in der Schule ein großes Thema. Wir unter-richten viele Nationalitäten und inzwischen auch mehrere internationale Förderklassen u. a. auch mit Flüchtlingen aus Syrien, Algerien und anderen Ländern, mit denen wir auch in diesem Projekt zusammengearbeitet haben. Viele dieser Schülerinnen und Schüler haben sich inzwischen gut eingefunden und machen Betriebspraktika, die z. T. auch in Ausbildungsverhältnissen enden.
Wie auch in den vergangenen Jahren arbeitet unser Berufskolleg in Zusammenarbeit mit dem EuropeDirect Büro Hagen und hat erneut Werbeplakate und Flyer für die Europawoche bzw. den Europatag entworfen.
In diesem Jahr geht es um Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft Europas und der Europäischen Union. Die Schülerinnen und Schüler der G11b haben Agenturen gebildet, sich Firmennamen und ein Logo überlegt und dann ein Briefing durch das Europe Direct Büro erhalten. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Agenturen wurden dabei auf ihre Aufgabe vorbereitet: „60 Jahre Römische Verträge – Europa im Wandel“. Nach dem Briefing haben die Schüler-Agenturen Ideen für Flyer und Plakate entwickelt. Es sollte deutlich werden, woher wir alle kommen, wie wir uns gerade fühlen und welche Erwartungen wir haben an die Zukunft Europas. Das erforderte Recherche und Reflexion bzw. Selbstreflexion und nicht zuletzt Ideen dafür, das alles in einem Plakat zu vereinigen und dabei miteinander zu arbeiten.







